Umweltfreundliches und zukunftorientiertes Handeln

Nachhaltige Futterherstellung

Instant-Kaffee oder frisch gemahlener Kaffee? - Die meisten Menschen müssten darüber nicht lange nachdenken und würden sich für den frisch gemahlenen Bohnenkaffee entscheiden. Qualität und Geschmack geben hier den Ausschlag.

In welchem Zusammenhang diese Frage mit Brüninghoff steht? Während bei uns die Kälber mit eigens zubereiteter Kälbermilch gefüttert werden, geben unsere Mitbewerber dem Milchpulver den Vorzug. Brüninghoff bezieht flüssige Magermilch bei Molkereien und Sahneherstellern und erhält von Käsereien die notwendige flüssige Molke. Diese beiden Komponenten werden mit hochwertigen pflanzlichen Fetten gemischt und anschließend in Ergänzung mit Rauhfutter an die Kälber gefüttert. Der Erhalt  der natürlichen, flüssigen Milch trägt zu einer nährstoffreichen Fütterung und gesünderen Aufzucht bei. Dies ist wiederum entscheidend für die Qualität des Kalbfleisches.  

Zudem ergeben sich durch die beschriebene Verfahrensweise gleich mehrere Vorteile im Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit: Durch die Nutzung der flüssigen Milch entfällt die Eintrocknung von Magermilch und Molke, die viel Energie in Anspruch nimmt. Außerdem werden unnötige Transportwege zu den Eintrocknungsbetrieben vermieden. Vor allem aber kann wertvolles Grundwasser eingespart werden, das benötigt wird, um vor der Fütterung das Milchpulver wieder aufzulösen.

Ressourcenschonende Produktion

In Sachen ressourcenschonende Produktion setzt Brüninghoff auf die Energiegewinnung im Blockheizkraftwerk (BHKW). Durch die Kraft-Wärme-Kopplung wird bei der Stromerzeugung ein Großteil der dabei anfallenden Wärme als Nutzenergie verwendet. Während Strom für den Schlacht- und Zerlegebetrieb erzeugt wird, kann die Abwärme für die Warmwasseraufbereitung genutzt werden. Dadurch ist der Wirkungsgrad des BHKW deutlicher höher als bei der herkömmlichen Stromerzeugung. Die Nutzung beider Energiearten führt zur Einsparung von Primärenergie und damit zum nachhaltigen Umgang mit wichtigen Ressourcen. Im Sinne des Klimaschutzes wird der CO2-Ausstoß durch den geringeren Brennstoffbedarf (als bei der getrennten Erzeugung) reduziert.